Was habt Ihr auf dem Con geleitet?

Hier können Spielrunden angekündigt und organisiert werden

Moderator: Torshavn

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TiburNeltoben
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DEGENESIS auf dem Con

Beitrag von TiburNeltoben » 11.10.2013, 16:49

Bürger!

Auch in diesem Jahr habe ich wieder DEGENESIS angeboten.

Die beiden Runden haben mir sehr viel Spaß bereitet!!

Gerne wieder ((-;


Der Mike



FÄULNIS IST TOD
REINHEIT IST SAUBERKEIT IST GESUNDHEIT!!
Jeder Bürger hat sein Heim, seinen Besitz und
sich selbst sauber zu halten!
Reinheit ist eine Tugend, deren Abwesenheit
Sünde!!

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Green Goblin
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Beitrag von Green Goblin » 21.09.2014, 20:24

So, auf dem PhantastiCon 2014 habe ich gestern und heute den 1. Teil des D&D 5 Abenteuers "The Lost Mines of Phandelver" geleitet. Das Abenteuer findet man in der D&D 5 Starterbox und ist für mich allein den Preis der Box wert.

Ich bin nämlich sehr zufrieden mit dem Modul, das Abenteuer zu leiten hat Spaß gemacht und ich glaube auch die Spieler hatten ihren Spaß.

Der von mir geleitete 1. Teil des Abenteuers hat beide Male so um die 4,5 h gedauert, beide Gruppen konnten Sildar retten und durch Einiges an Glück aber auch Einiges an Können den miesen Bugbear Klarg seinem unvermeidlich bösen Ende zuführen.

Der kleine Goblindungeon wurde von den beiden Gruppen erstmal auf die gleiche Art und Weise angegangen. Zunächst wurden durch die Wächter vor der Höhle ausgeschaltet, dann kämpften die Charaktere die Wölfe in ihrem "Zwinger" nieder. Danach wurde der Kamin nach oben erforscht und beide Male entging der nach oben gesandte Späher nur äußerst knapp einem heimtückischen Anschlag des oben lauernden Bugbears. Bei der ersten Runde kam ich aus verschiedenen Gründen leider nicht dazu die Flutwelle einzusetzen, bei der zweiten jedoch mit großem Effekt. Die Helden wurden wie in einer riesigen Toilette durch den Gang gespült. Nach dieser Erfahrung wuchs der Respekt vor den Goblins doch etwas an. Erfahrung mach eben klug. Die Verhandlungen mit Yeemik liefen beide Male ähnlich, am Ende entkam bei der ersten Runde Yeemik allein und bei der zweiten einige Goblins, Yeemik hatte es hier bis auf die Wiese vor der Höhle geschafft, doch dort trafen ihn die tödlichen Pfeile des Volkshelden und der Schurkin in den Rücken!

Sildar brachte die Charaktere informationstechnisch auf den neuesten Stand und beide Gruppen hätten jetzt gerne Phandalin aufgemischt, wozu es jedoch wegen Zeitablaufs nicht mehr kam.

Mein Fazit bezüglich dieses ersten Teils des Abenteuers "The Lost Mines of Phandelver" fällt eindeutig positiv aus. Der sehr klassische Einstieg in das Abenteuer mit den Charakteren als Karawanenwächtern, die klassische Auswahl an Charakterklassen und -rassen, sowie die Verknüpfung der Hintergründe dieser vorgefertigten Charaktere mit der Gegend um Phandalin und einigen der NPCs und der natürlich kommende Überfall auf den Wagen machten es den Spielern auf dem Con einfach in ihre Rollen zu finden und gleich loszuspielen. Auch der Dungeon ist klassisch, liefert aber mit der Flutfalle ein nettes Alleinstellungsmerkmal. Die Kämpfe sind knackig für Charaktere der 1. Stufe, aber zu schaffen, insbesondere, wenn alle 5 Charaktere am Spiel teilnehmen. Also, von meiner Seite eindeutig Daumen hoch für das Abenteuer, bzw. diesen ersten Teil.
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Warhamster
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Beitrag von Warhamster » 22.09.2014, 09:24

Meine Runde Mutants & Masterminds verlief mit dem Abenteuer "Trouble in Tokyo" (Marke Eigenbau) ebenfalls recht nett. Zwar hatte ich das System noch nie geleitet und nur einen Spieler mit Vorerfahrung, aber da ich auf der Con nicht zu tief in die Spielmechaniken einsteigen wollte und einige Details mit handwedeln und gesundem Menschenverstand übergehen konnte, lief alles recht flüssig.

Ich denke, die Spieler hatten ihren Spaß dabei, die Welt zu retten, dabei die halbe Innenstadt von Tokio in Schutt und Asche zu legen (auf mirakulöse Weise ohne nennenswerte Verluste unter der Zivilbevölkerung, versteht sich, sie waren ja die Guten :D) und dabei ihre Superkräfte miteinander zu kombinieren. Da sie die weniger subtile Variante des Vorgehens bevorzugten, waren die Kampfszenen ein wenig prominenter als von mir geplant, aber die Gruppe war damit glaube ich recht zufrieden.

Lediglich die Annäherung an das mitten in den Stadt gelandete gegnerische Raumschiff, die mittels eines per Superkräfte gegrabenen unterirdischen Tunnels erfolgte, sowie das "Umdrehen" eines der feindlichen Roboter waren etwas eingehender geplante Aktionen. Ansonsten haben es meinem Eindruck nach alle genossen, als Superhelden auch einfach mal mit einem "Haha, hier bin ich, ihr Schurken" in die Frontlinie zu springen, in dem Bewusstsein, dass Superhelden selten aufgrund solcher Handlungen ihr vorzeitiges Ende finden.

Alles in allem hat das System regeltechnisch einige Finessen, in die man sich erst einfinden muss, bevor das Spiel so richtig rund läuft. Ich habe, im Nachhinein betrachtet, einige Sonderregeln vergessen bzw. falsch angewendet, aber das sollte sich nach einigen Spielsessions und mit der entsprechenden Routine wohl recht schnell von selbst erledigen.

Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass die Spielmechaniken das Feeling von Superheldencomics an diversen Stellen unterstützen. So konnten die Helden jeder für sich den Schutzschirm einer feindlichen Psionikerin kaum durchdringen, die Dame mit vereinten Kräften aber recht schnell unschädlich machen. Auch die Hero Points als Belohnung für heroische und spektakuläre Aktionen gefallen mir. So habe ich der kampfanzugbewehrten Anführerin unserer Heldentruppe gern den Punkt für die Idee gegeben, die schwer angeschlagenen Soldaten in den Straßenkämpfen mit den Invasoren mittels einer überdimensionalen, an den Himmel projizierten japanischen Flagge moralisch zu unterstützen.

Mein Fazit: Ein System, das ich durchaus auch als Kampagne spielen würde, zumal es dank der Regeln für die Weiterentwicklung von Kräften, für immer wiederkehrende Oberschurken und für den Aufbau eines supergeheimen, supertollen und supersonstwie gearteten Superheldenstützpunkts auch regeltechnische Umsetzungen gibt, die interessante Perspektiven für das Langzeitspiel bieten.
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Green Goblin
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Beitrag von Green Goblin » 22.09.2014, 17:19

Hört sich gut an, Tobias, ich würde das System durchaus auch mal ausprobieren. Vielleicht findet sich ja mal die Möglichkeit.

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Beitrag von Warhamster » 22.09.2014, 17:53

Dafür würde sich denke ich die Oneshot-Runde anbieten, so wir die reanimiert bekommen.
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Torshavn
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Beitrag von Torshavn » 23.09.2014, 04:32

Freut mich, das Eure Runden, Green Goblin und Warhamster, so gut gelaufen sind.

Ich habe zwei Runden Rolemaster in Mittelerde, im Sommer 2947 DZ im Wilderland, geleitet.
Am Samstagabend durften die Helden den verschollenen Bruder der Besitzer des Östlichen Gasthauses suchen und heimbringen.
Und am Sonntag haben sie am nördlichen Teil des Langen Sees Orks gejagt, die den 'Drachenkopf' verwüstet und vier Personen entführt hatten.
Die Runden haben den Spielern und mir viel Spaß gemacht, und gezeigt, das das legendäre Rolemaster (Rulemaster) gar nicht so kompliziert ist.

Sag mal Green Goblin, auf welche der vielen Hintergrundwelten ist denn das neue D&D angesiedelt?
Die Phantastische Gemeinschaft Rodgau eV: Euer Verein für Rollenspiel, Brettspiel, Tabletop, LARP und Literatur in Eurer Nähe. Besucht uns auch auf www.pgrev.de .

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Green Goblin
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Beitrag von Green Goblin » 17.09.2017, 16:39

Um diesen Thread mal aufzuwärmen: Ich habe auf unserem Con heute das Abenteuer The Marshbell mit dem System Adventures in Middle-Earth, also einem D&D 5 Derivat, geleitet.
Wir haben das Abenteuer kurz angespielt und ich hoffe, ich konnte so den Mitspielern mal einen Eindruck von D&D 5 im Mittelerdekontext vermitteln. Die Runde ist, glaube ich, gut angekommen und hat hoffentlich allen Mitspielern Spaß gemacht. Vielleicht wurden ja auch ein paar neue D&D-Spieler gewonnen. Mir hat es auf jeden Fall Freude gemacht und ich würde mich über Feedback freuen. Vielen Dank an meine Mitspieler.

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Torshavn
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Beitrag von Torshavn » 18.09.2017, 05:33

Ich habe nur deine Einführung mitbekommen, Green Goblin (dann mußte ich mich anderen Dingen widmen). Aber ich fand die D&D5- Regeln sehr stimmig in Mittelerde umgesetzt. Die SC's waren überzeugend. Einer deiner Mitspieler war so begeistert, das er gerne mit Erscheinen der deutschen Ausgabe nächstes Jahr eine längere Kampagne spielen würde.

Selbst habe ich eine kleine Runde 'Aborea' geleitet und Samstagabend eine 'Der Eine Ring'- Runde im ersten Zeitalter von Mittelerde.
Beides hat viel Spaß gemacht.
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saM
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Beitrag von saM » 18.09.2017, 16:41

tja eigentlich war die Runde dazu gedacht, absolute Anfänger im Bereich P&P süchtig zu machen - nix war`s!
Ich hatte dazu ein paar DSA-Chars vorbereitet und - um die "Neuen" nicht mit dem ganzen Ausrüstungs-, Götter-, Handels-, Gesetzes- und sonstigem Gedöns zu überfrachten - die Jungs oder Mädels einfach stark pigmentiert zwischen die Bäume mitten in den Regenwald gesetzt.
Was soll ich sagen? Es saßen lauter "altgediente" DSAler*innen am Tisch, und fragten tatsächlich am Ende, wann die Geschichte weiter gehen könnte.
Ich werde mal die Ahnen befragen, was sie dazu meinen. Sollte es in Zukunft eine Möglichkeit geben (evtl. an einem Spieletag), werden euch das die Buschtrommeln verkünden.
Möge Kamaluq eure Schritte sicher leiten! :wink:
Und auch wenn ich bei der Verlosung nix gewonnen hab - es war manchmal etwas laut aber trotzdem total super.
Großes Lob und herzlichen Dank an die Orga und alle Helfer! *-rofl-*
Mut und Dummheit sind Zwillinge und werden oft verwechselt!

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